DFB-Pokal der Frauen: TSV Schott Mainz – SC Sand

SC Sand gewinnt Nachholspiel im DFB-Pokal

TSV Schott Mainz – SC Sand 0:4 (0:2)

Der Ortenauer Fußball Erstligist SC Sand hat das Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen erreicht. Im Nachholspiel beim Zweitligisten TSV Schott Mainz gelang vor 100 mitgereisten Fans ein sicherer 4:0-Erfolg.

velaj-furtuna_2016-09-25_sc-sand_bayer-04-leverkusen-161Mainz (uk). Pokalfinalist SC Sand kann weiter vom Endspiel träumen. Trotz der Abstellungen während der Länderspielpause und der doppelten Belastung der drei österreichischen Nationalspielerinnen Verena Aschauer, Nina Burger und Laura Feiersinger gelang beim Zweitligisten ein sicherer Sieg. In der ersten Halbzeit war es auf einem tiefen und schwer bespielbaren Boden fast Einbahnstraßenfußball. Sand erspielte sich zahlreiche Chancen, musste aber auf die Konter der Mainzer über die Flügel achten, die außer bei zwei Standardsituationen das Tor von Carina Schlüter nicht gefährden konnten. Colin Bell hatte aufgrund der abwesenden slowakischen und dänischen Nationalspieler umgestellt und Nina Burger rückte hinter Stürmerin Milena Nikolic ins zentrale Mittelfeld. Auch Silvana Chojnowski konnte trotz der Verletzung aus dem Bayern-Spiel auflaufen. Wie schon in der ersten Pokalrunde in Wetzlar erzielte Isabelle Meyer durch einen direkt über die Mauer unhaltbar verwandelten Freistoß das 1:0 für den Ortenauer Erstligisten (13.). Bis zur Halbzeit hatte Sand mehrere Großchancen, das Ergebnis weiter auszubauen. Doch allein die bosnische Nationalspielerin Milena Nikolic vergab bei ihrem ersten Einsatz in der Startelf drei gute Möglichkeiten. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte der SC wieder jubeln. Claire Savin setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch, umspielte im Strafraum zwei Abwehrspielerinnen und legte quer auf Chioma Igwe, die den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes annahm und zum 2:0 traf (43.). „Wir müssen konzentriert weiterspielen und möglichst bald den dritten Treffer erzielen“, sagte Co-Trainerin Claudia von Lanken. Und die Mannschaft setzte den Wunsch schnell um. Mit ihrem ersten Pflichtspieltreffer für Sand erzielte Milena Nikolic das 3:0 (48.). Wieder lief der Angriff über die rechte Seite, Nina Burger zirkelte eine Flanke vor den kurzen Pfosten und Milena Nikolic nickte den Ball ins kurze Eck ein. „Das sorgte für Ruhe und wir haben bis zum Ende keine Chance zugelassen“, erklärte Claudia von Lanken. Den Schlusspunkt setzte Furtuna Velaj nach Doppelpass mit Silvana Chojnowski. Die scharf vor das Mainzer Tor gezogene Flanke wurde noch von einer Abwehrspielerin leicht abgefälscht und landete zum 4:0 im Netz (77.). Am 3. Dezember tritt Sand im Achtelfinale wieder bei einem Zweitligisten, dem SV 67 Weinberg an.

meyer-isabelle_2016-09-04_sc-sand_vfl-wolfsburg-29TSV Schott Mainz: Bläser; Bast, Liedel (77. Justen), Roehrig (60. Vinci), Schimmer, Leber, Hornberg (75. Segawa), Herrmann, Loos, Weber, Uzungüney.

SC Sand: Schlüter; Savin, Caldwell, van Bonn, Chojnowski, Igwe, Feiersinger (73. Migliazza), Burger (78. Aschauer), Meyer, Velaj (81. Gaugigl), Nikolic.

Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum).

Tore: 0:1 Meyer (13.), 0:2 Igwe (43.), 0:3 Nikolic (48.), 0:4 Velaj (77.).

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