FC Kirnbach – SV Mühlenbach

Mühlenbach bezwingt Kirnbach

FC Kirnbach – SV Mühlenbach 1:2 (1:0)

Zog meist zwei Gegenspieler auf sich und hatte es dadurch oft schwer sich durchzusetzen: Patrick Gutmann vom FC Kirnbach (rechts am Ball). Foto: Axel Schneider

(as). Der FC Kirnach hatte bis zur 30 Minute im Heimspiel gegen den SV Mühlenbach alles im Griff. In den restlichen Minuten der ersten Halbzeit und vor allem in der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte beim FCK zusehends nach, was zu Folge hatte, dass man die verdiente 1:0-Halbzeitführung unnötigerweise noch aus der Hand gab. Dass die Heimmannschaft am Ende mit der 1:2 Niederlage mit leeren Händen da stand lag u.a. auch an der mangelhaften Chancenauswertung in der ersten Halbzeit in der man zahlreiche gute Möglichkeiten liegen ließ.

Die Gastgeber begannen das Spiel konzentriert und mit der notwendigen Aggressivität. Es waren keine 4  Minuten gespielt da zog Fabian Staiger aus 20 Metern ab. Der Ball verfehlte das Ziel nur knapp. Zwei Minuten später nahm Chanty Mounivong sein Herz in beide Hände und donnerte die Kugel mit Vollspann aus 30 Metern ganz knapp am langen Toreck der Gäste vorbei. In der 15. Minute sah man die erste herausgespielte Tormöglichkeit der Kirnbacher. Jürgen Mosmann steckte den Ball geschickt auf Andy Kühnau durch, der im Anschluss den Ball mit der Brust maßgeschneidert für Patrick Gutmann auflegte. Gutmann hatte sein Visier jedoch nicht ganz richtig eingestellt. Auch dieser Ball ging am Tor vorbei. Die Gäste aus Mühlenbach hatten bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel zu bestellen. Man war zwar bemüht, den Gastgeber am Spielaufbau frühzeitig zu atackieren, doch die eigenen Angriffsbemühungen waren nur Stückwerk. Außer einem Torschuss von Michael Vollmer in der 16. Minute und einer unübersichtigen Situation im Kirnbacher Strafraum in der 44. Minute aus der fast das 1:1 resultierte strahlten die Gäste aus Mühlenbach in der ersten Halbzeit keine Torgefahr aus. Kirnbach ging in der 17. Minute nach einem eklatanten Abwehrfehler des SVM durch Fabian Staiger mit 1:0 in Führung. Mit einem herrlichen 25 Meter Schuss war er erfolgreich. In der 19. Minute wäre Staiger fast das 2:0 gelungen. Dieses Mal scheiterte er jedoch mit seinem Torschuss aus halbrechter Position. Als die Gäste wieder einmal in ihrem Spielaufbau den Ball verloren haben, wollte Staiger mit einem Heber aus 40 Metern den zu weit vor seinem Tor stehenden Gästekeeper Vollmer überraschen. Es wäre auch fast geglückt, doch der Ball fand nicht den Weg ins Tor. In der 27. Minute hatte Jürgen Mosmann mit einer Direktabnahme eine weitere gute Gelegenheit auf dem Fuß, doch auch er hatte keinen Erfolg.

Ab Beginn des zweiten Durchgangs kamen Gäste immer besser ins Spiel. Kirnbach zog sich unverständlicherweise immer mehr in die eigene Hälfte zurück. Ergebnis der Mühlenbacher Überlegenheit war der 1:1 Ausgleichstreffer durch Lucas Brucker in der 60 Minute. Kirnbach fand erst in der 70. Minute wieder statt. Jürgen Mosmann hatte Pech als sein Geschoss aus kurzer Entfernung neben dem Tor landete. In der 72. Minute ging der SV Mühlenbach durch Michael Vollmer, ihrem auffälligsten Akteur, mit 2:1 in Führung. Vollmer schloss einen Konter am linken Flügel mit einem satten Flachschuss ins lange Eck eiskalt ab. Mit den Einwechslungen von Mike Seidel und Timo Bäche versuchte der FC Kirnbach nun alles auf eine Karte zu setzen. Doch die Kräfte ließen leider immer mehr nach, so dass man eigentlich nur noch über Standardsituationen einigermaßen gefährlich vor das Tor der Gäste kam. Ganz anders der SV Mühlenbach, die im zweiten Abschnitt mächtig aufgedreht haben. Den notwendigen Willen konnte man der Mannschaft vom FCK auch im zweiten Durchgang nicht absprechen. Doch im Gegensatz zum SV Mühlenbach konnte man im zweiten Durchgang nicht mehr entscheidend dagegen halten. Möglichweise musste man dem hohen Tempo  der ersten Halbzeit Tribut zollen. Stefan Lehmann in der 89. Minute und kurz danach Fabian Staiger in der 90 Minute vergaben die letzten Gelegenheiten für Kirnbach doch noch den 2:2 Ausgleichstreffer zu erzielen. Leider wurde daraus nichts mehr.

 

 

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