FUSSBALL-OBERLIGA: Ortenauer Clubs heute auswärts

Linx steht unter Druck – SVO kurz vor Rettung

Der SV Linx (weißes Trikot) muss heute alles in die Waagschale werfen, um beim 1. FC Rielasingen-Arlen zu punkten. (Archivfoto: Breithaupt)

Ortenau (woge). Für den SV Oberachern und den SV Linx gibt es nur ein Ziel in dieser Saison der Oberliga Baden-Württemberg: den Klassenerhalt. Während die Acherrner Vorstädter, die am Mittwochabend gegen Neckarsulm mit 1:0 gewinnen konnten, kurz vor dem Klassenerhalt stehen, stecken die Rheinauer noch mitten drin im Abstiegskampf. Und beide Vereine müssen heute auswärts spielen und versuchen die Begegnungen zu gewinnen. Die einfachere Aufgabe hat zweifellos der SV Oberachern, der um 15 Uhr beim FV Lörrach-Brombach spielt. Gegen den Tabellenletzten der Liga sollte die Mannschaft von Trainer Fabian Himmel mit einem Sieg vom Oberrhein heimkehren. Die Heimbilanz der Weiler ist nicht gerade berauschend. Von den 16 Heimspielen im städtischen Sportzentrum „Nonnenholz“ konnten sie nur eine Begegnung gewinnen. Dem gegenüber stehen lediglich noch drei Unentschieden, so dass die Mannschaft von Trainer Erkan Aktas die klassiche Rolle des krassen Außenseiters hat. Dennoch besteht für Oberachern kein Grund den Gegner zu unterschätzen. Sie müssen auch beim Schlusslicht hoch konzentriert die Aufgabe angehen und dann sollten auch die nächsten drei Punkte im Bereich des Möglichen sein. Mit dann 48 Punkten dürften die größten Sorgen, was den Klassenerhalt betrifft, ac acta gelegt werden. Weitaus schwieriger ist das Spiel des SV Linx heute Nachmittag. Die Mannschaft von Trainer Thomas Leberer spielt, ebenfalls um 15 Uhr, beim 1. FC Rielasingen-Arlen. Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu erkennen, wer der Favorit in dieser Begegnung ist. Der südbadische Pokalsieger von 2020 hat schon 49 Punkte auf dem Konto und kann unbeschwert aufspielen, da nach oben und nach unten nicht mehr viel geht. Die Linxer dagegen sind auf jeden Punkt angewiesen und tummeln sich im unteren Drittel der Tabelle. Mit 35 Punkten ist das rettende Ufer noch weit weg, doch machbar ist noch alles. Daher heißt die Parole: auf keinen Fall verlieren. Selbst ein Punkt könnte in der Endabrechnung wertvoll sein. Thomas Leberer wird seine Mannen dementsprechend auf das Spiel im Stadion auf der Talwiese vorbereiten. Chancenlos sind die Rheinauer im südbadischen Duell keinesfalls.

 

 

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