Große Freude bei der Eintracht

Gegen Dortmund im Pokal eine Riesensache!

Interview mit Peter Rubeck, Trainer von Eintracht Trier 

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Eintracht Trainer Peter Rubeck in seiner typischen Haltung

kik:   Hallo Peter Rubeck, willkomen  in Berghaupten dem Heimatverein von Patrick Lienhard. Wie gefällt es Ihnen im Kinzigtal, wie sind Sie mit den Rahmenbedingungen zufrieden? 

Rubeck: Wir sind sehr zufrieden mit den Rahmenbedingungen hier, wir kamen am späten Donnerstagabend an sind in Prinzbach im Badischen Hof in einem tollen Hotel untergebracht. Die Trainingsbedingungen in Berghaupten sind optimal, hier konnten wir sehr gut arbeiten, ein großes Dankeschön an den SV Berghaupten und seine Verantwortlichen, die uns eingeladen haben.

kik: In der vergangen Saison waren Sie lange in der Regionalliga Südwest vorne mit dabei, waren Herbstmeister, warum hat es letztendlich nicht zu einem Aufstiegsplatz gereicht , war mehr drin ? 

Rubeck: Richtig, es war mit Sicherheit mehr drin, nachdem wir vorletzte Saison lange um den Klassenerhalt gespielt haben wurde der Etat gekürzt, trotzdem haben wir mit einem kleinen aber feinen Kader lange vorne mitgespielt. Problem war, dass durch Verletzungsprobleme der Kader schrumpfte , die Stammelf im Dauereinsatz permanent stark belastet war, die Nachwuchsspieler noch nicht so weit waren und wir so unnötig Punkte abgeben, was letztendlich die Spitzenplätze gekostet hat.

kik: Vierzehn neue Spieler im Kader ihrer Mannschaft für die neue Saison. Kann man von einem Umbruch sprechen, hat sich die Mannschaft schon einigermaßen gefunden? 

Rubeck: Wie schon gesagt unser Etat ist begrenzt und sicherlich an der unteren Grenze aller Regionalligisten angesiedelt. Drei Leistungsträger haben wir aus finanziellen Gründen verlassen, darunter auch Torjäger Daniel Hammel zu Alemannia Aachen. Ich denke, wir können gerade im Angriff diese Lücke gut schließen und sind für die kommende Saison gut aufgestellt.

Kik: Trainingslager mit Testspiel gegen Ligakonkurrenten Hoffenheim in Berghaupten, Worauf legen Sie bei diesem Trainingslager besonderen Wert?

Rubeck: Wir sind jetzt in der vierten Woche der Vorbereitung, auf dem Programm steht Koordination und die Steigerung der Fitness. Momentan sind die Spieler recht platt, was aber nicht ungewöhnlich ist. Auf dem Trainingsplan folgt das Arbeiten nach hinten und die richtigen Laufwege nach vorne. Die Spritzigkeit kommt nach und nach und ich hoffe, dass wir zum Rundenstart gegen Elversberg auf einem guten Niveau sind.

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Das Trainergespann bei der Eintracht. Rudi Thömmes , Pokalheld 1998 gegen Borussia Dortmund und Trainer Peter Rubeck.

kik: Nach dem fünften Platz in der letzten Saison werden die Karten in der Regionalliga neu gemischt, Was trauen Sie der Mannschaft zu ? 

Rubeck: Ich denke, wir sind spielerisch besser aufgestellt, wenn wie im letzten Jahr alle 100% Einsatz zeigen und an die Leistungsgrenze gehen, werden wir wieder eine gute Rolle spielen, allerdings ist die Liga stärker wie vergangene Saison, mit den Stuttgarter Kickers und dem VfB Stuttgart ist noch einmal mehr Qualität in die Liga gekommen.

kik: Mit Patrick Lienhard, den Sie auch schon in Zweibrücken trainiert haben , ist einer der Toptalente aus der Ortenau in ihrem Kader. Sie gelten als „ Entdecker“ von Nationalspieler Miro Klose , damals in Homburg. Was trauen Sie Patrick noch zu? 

Rubeck: Patrick ist bei mir ein Führungsspieler, das war auch schon in Zweibrücken so. Er ist auf mehreren Positionen einsetzbar, momentan spielt er zentral und hat sicherlich noch Potential nach oben. Er hat bis auf die letzten Spiele, bevor die vielen Einsätze seinen Tribut forderten eine überragende Saison gespielt. Ich denke, wir können mit ihm in die Dritte Liga aufsteigen.

Kiki: Start gegen Vizemeister Elversberg, im Hinterkopf der Pokalknaller gegen Borussia Dortmund. Da schaut ganz Deutschland nach Trier. Wie gehen Sie diese Herausforderungen an ?

Rubeck: Das ist natürlich eine Riesensache für die Mannschaft und den Verein. Ich selbst habe schon zweimal im Pokal mit Zweibrücken gegen Bundesligisten gespielt. Da wird im Vorfeld ein Riesencircus um die Mannschaft gemacht, damit können nicht immer alle Spieler umgehen, aber für die Eintracht ist dies ein finanzieller Segen der uns generell weiterbringt.

Für mich ist das 1. Spiel gegen Elversberg, das 2. Spiel gegen Homburg und die Partie gegen Kaiserslautern vorrangig wichtig, mit dem Pokalspiel gegen die Borussia beschäftige ich mich wenn es ansteht.

Danke für das Interview

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Im Gesundheitszentrum Top-Life in Berghaupten wurde die Mannschaft von Eintracht Trier optimal betreut.

 

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