Kehler FV – SV Linx

SV Linx gewinnt Derby im Kehler Rheinstadion

Kehler FV – SV Linx 0:2

Nach einem Eckball köpft der Linker Alexander Merkel (20) das 2:0 für die Gäste. Foto: uk

Der SV Linx hat auch das zweite Hanauerland-Derby für sich entschieden. Nach dem 2:1 im Hinspiel gewannen die Linxer auch im Kehler Rheinstadion mit 2:0. Die Gäste hatten die besseren klaren Chancen, Kehl ein leichtes Plus an Tormöglichkeiten. „Der Sieg für Linx geht in Ordnung, aber wir hatten ebenfalls unsere Chancen“, sagte KFV-Trainer Alexander Hassenstein. Nach sechs Minuten verfehlte Kevin Sax nur knapp das Gästetor. 120 Sekunden später vereitelte Florian Streif nach einer Flanke von Jean-Gabriel Dussot mit einer Glanzparade gegen den freistehenden Marc Rubio die frühe Linxer Führung. Nach einer Viertelstunde musste Gästetrainer Sascha Reiss verletzungsbedingt wecheln. Für den angeschlagenen Rico Schmider kam Nicolas Marbach auf den Platz. Vier Minuten später hatte Florian Streif ein Blackout. Nach einem Foul im Mittelfeld traf Pierre Venturini mit einem Freistoß aus 35 Meter halbhoch ins Kehler Tor zum 1:0 (20.). Ein früher Gegentreffer, der Kehl kurz schockte. Danach verfehlte Meller Aziz aus 20 Metern das Tor. Der Ausgleich lag nach einem Flankenlauf von Benjamin Göhringer und einer Hereingabe von der Torauslinie in der Luft. Berührt von einem Abwehrbein tänzelte der Ball vor den einschussbereiten David Assenmacher und Meller Aziz an der Torlinie entlang ins Toraus (30.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff sicherte Florian Streif wiederum mit einer Glanztat gegen den freistehenden Christian Seger den knappen Rückstand. Kehl hatte in der zweiten Halbzeit etwas mehr Spielanteile, aber Linx die klareren Chancen. Nach einem Konter hielt Florian Streif einen Kopfball von Torjäger Marc Rubio (61.). Nach Doppelpass mit Benjamin Göhringer verfehlte Kevin Sax nur knapp das SVL-Tor. Ein Eckball von rechts führte zum 2:0 für Linx. Alexander Merkel sprang im Strafraum höher als alle anderen und köpfte unhaltbar ein (76.). Einen letzten Aufreger gab es sechs Minuten vor dem Ablauf der offiziellen Spielzeit. Nach einer Flanke von links über die Abwehr hinweg stieg Kehls Arthur Charlety im Strafraum zum Kopfball hoch und wurde in der Luft mit einem Bodycheck zu Fall gebracht. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Marvin Maier blieb stumm.

 

Kehler FV: Streif; Charlety, Laifer, Bouziane, Halsinger (46. Rhourdaoui), Raabe (72. Aras), Sepp, Göhringer, Aziz (77. Rios), Assenmacher (61. Weingart), Sax.

SV Linx: Künstle; Feist, Kopf, Seger (77. Bayer), Rubio, Sermanoukian (52. Maisano), Dussot (85. Semen), Schmider (10. Marbach), Merkel, Kopf, Venturini.

Zuschauer: 560.

Schiedsrichter: Maier (Windschläg).

Tore: 0:1 Venturini (20.), 0:2 Merkel (76.).

Trainerstimmen:

Alexander Hassenstein, Kehler FV: Es gibt nichts darüber zu diskutieren, dass der Linxer Sieg verdient ist. Andererseits haben wir einen Torwart, damit er was hält. Er hat bei zwei Chancen gut reagiert, dafür aber aus 35 Meter einen Ball passieren lassen. Wir hatten durch Benjamin Göhringer und Kevin Sax ebenfalls zwei Großchancen. Den Elfmeter hätte es geben müssen.

Sascha Reiss, SV Linx: Der Freistoß zum 1:0 hat uns für den Rest des Spiels sicher viel geholfen. Aber wir waren in der ersten Halbzeit sicher einen Tick besser und haben uns zwei große Chancen herausgespielt. Defensiv haben wir sehr wenig zugelassen und standen heute tiefer, um mehr auf Ballbesitz zu spielen. Wir wollten zu Null spielen und das hat die Mannschaft überragend umgesetzt.

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