KFV-Präsident widerspricht Auflösungserscheinungen

Gerüchte und unruhige Zeiten rund ums Rheinstadion

Frank Berger, Trainer des Kehler FV, wird in der kommenden Saison eine starke Mannschaft haben. Archivfoto: woge

Auflösungserscheinungen und was läuft verkehrt beim Verbandsligisten Kehler FV? Unter diesen Überschriften wurde der Redaktion ein Schreiben zugestellt, was den derzeitigen Zustand des Traditionsvereins vom Rhein beschreiben soll. 21 Stammspieler, so der Schreiber (Name der Redaktion bekannt), haben den Kehler FV seit dem ersten Corona-Abbruch im März des vergangenen Jahres verlassen. Darunter seien so gute Spieler, die sogar Oberliga-Niveau vorweisen können. Ob der Schreiber den Verein „wachrütteln“ oder dem KFV schaden will, wird sich in naher Zukunft noch zeigen müssen.

Kehls Präsident Claus Haberecht hat Kenntnis von ähnlichen, allerdings anonymisierten Schreiben. „Das ist mir in den vergangenen Jahrzehnten noch nicht passiert“, so der Präsident. Vielmehr vermutet er, dass im Umfeld des Kehler FV gezielt solche Mitteilungen lanciert werden. „Es werden Informationen verbreitet, die so nicht korrekt sind, und dem Engagement der sportlich Verantwortlichen nicht gerecht werden.“ In der kommenden Woche will er mit der Vorstandschaft die Sachlage diskutieren und die weitere Vorgehensweise besprechen.

Auffällig ist jedoch, dass sich das Spielerkarussell im Kehler Rheinstadion schon sehr früh und rasant dreht. So stehen mit Gabriel Springmann (SV Oberachern), Harim Makaya, Tarik Aras, David Assenmacher, Jonas Vetter, Arber Paqarizi und Daniel Künstle (alle SV Linx) sowie Dominik Kaiser (SV Diersheim und Dennis Kopf (Spielertrainer SC Hofstetten) bereits neun Abgänge fest. Dem stehen mit Dirk Häußermann und Omar Bounatouf (beide SC Lahr) sowie den A-Junioren Skander Haridi und Simon Heering vier Neuzugänge gegenüber. „Ein Großteil der bisherigen Stammspieler mit den oberligaerfahrenen Spieler Felix Armbruster, Rico Maier, Kevin Mury, Yannik Assenmacher und Pierre Venturini werden auch in der neuen Saison für die Grün-Weißen spielen (Stand 15. April 2021). Darüber hinaus werden noch weitere U19-Spieler in der U23 auf das Verbandsliganiveau sukzessive vorbereitet.“ Kehls Trainer Frank Berger wird also in der Saison 2021/22 wiederum eine spielstarke Mannschaft zur Verfügung haben.

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