KSC U23 – SV Oberachern

Lerandy-Truppe will im Derby beim KSC wieder in die Erfolgsspur zurückkehren

SV Oberachern spielt heute um 15 Uhr im Wildpark

Szene aus dem Hinspiel zwischen dem SV Oberachern (blaues Trikot) und dem Karlsruher SC II, das der SVO mit 2:0 gewinnen konnte. Archivfoto: woge

Achern-Oberachern (rm). Seit fünf Spielen wartet der SV Oberachern auf einen Dreier. Auch gegen den keinesfalls übermächtig agierenden Regionalliga-Absteiger FC Nöttingen zogen die Achertäler mit 0:1 den Kürzeren. Es war die zweite Heimniederlage in dieser Saison. „Eine sehr bittere Niederlage, weil sie absolut unnötig war. Wir hatten die Nöttinger in der ersten Hälfte absolut im Griff und haben das Tempo und den Rhythmus in allen Bereichen bestimmt. Uns fehlt aktuell die absolute Durchschlagskraft, ins letzte Drittel zu kommen, ohne leichtfertige Ballverluste zu haben“, bilanzierte ein enttäuschter Coach Mark Lerandy hinterher.Heute führt die Reise nach Karlsruhe zur U23 des KSC und da werden beim SV Oberachern Erinnerungen an zwei denkwürdige Partien wach. Am 2. April 2014 trennten sich beide in einem Flutlichtspiel im altehrwürdigen Wildparkstadion 0:0 und zum Auftakt der vergangenen Saison am 7. August 2016 zeigte der SVO eines seiner besten Oberligaspiele überhaupt und siegte am Ende durch drei Treffer von Fabian Herrmann verdient mit 4:2.

Wenn Schiedsrichter Marco Zauner (Bühlerzell) heute um 15 Uhr die Partie anpfeift, dann wird das letzte Gastspiel des SVO beim KSC über die Bühne gehen. Nach insgesamt 19 Jahren Oberligazugehörigkeit haben sich die Verantwortlichen des KSC in der Winterpause entschlossen, ihre U23 aus finanziellen Gründen ganz vom Spielbetrieb abzumelden. Somit steht die junge Truppe von Trainer Balligh Karrouchy, die im Hinspiel mit 0:2 in Oberachern den Kürzeren zog, schon vorzeitig als erster Absteiger fest. Lerandy geht aber nicht davon aus, dass die Karlsruher die Saison langsam ausklingen lassen: „Die werden das Spiel genauso angehen wie jedes andere auch. Von dem her gehe ich davon aus, dass wir auf einen äußerst motivierten KSC treffen und darauf werden wir uns vorbreiten.“

Aus den letzten fünf Auswärtspartien holte seine Mannschaft nur beim 0:0 in Sandhausen einen Zähler und wartete in diesem Zeitraum auch vergeblich auf einen Treffer in der Fremde. Oberacherns Coach hofft, dass am Ostersonntag endlich der Knoten bei seiner Offensivabteilung platzen wird: „Es wäre schön, wenn wir endlich auswärts wieder punkten würden. Dazu benötigen wir nun mal auch Tore. Wenn wir es hinbekommen, dass wir über die gesamte Distanz absolut fokussiert auf das ausgegeben Ziel sind, haben wir eine ganz gute Chance, aus Karlsruhe was mitzunehmen.“

Ursprünglich war diese Partie auf den 31. März terminiert, musste aber wegen Terminüberschneidung mit der 3. Liga verschoben werden. Deshalb kann mit Kapitän Felix Armbruster, dessen Rotsperre gestern abgelaufen ist, ein ganz wichtiger Akteur wieder mit von der Partie sein. Philip Keller fehlte zuletzt aus beruflichen Gründen, steht aber wieder im Kader.

 

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