NK-Weltcup15/16-Aktuell

Nordische Kombination Weltcup 2015/2016FIS_SJ_WC_P_4Cz

 

 

Eigene Sportlerehrung in der Nordischen Kombination 

Popularität, die richtige Sportart und ein von den Medien transferiertes Image scheinen zumindest in Deutschland mehr wert zu sein als Fakten wie ein Olympiasieg, ein Weltmeistertitel oder der Gewinn des Gesamtweltcups. Eric Frenzel hat damals als großer Sportler und ganz feiner Mensch artig gratuliert, obwohl er diese Ehrung zweifelsohne verdient gehabt hätte. Frenzel wurde Olympiasieger und Gesamtweltcupsieger und wurde nur Zweiter, obwohl Harting in eben diesem Jahr nur einen Europameistertitel vorzuweisen hatte. Am Sonntag ehren die Medien nun wieder die nach ihrer Meinung nach besten Sportler.

Der Fakt dieser Verleihung hat innerhalb der nordischen Kombination zu einem Umdenken geführt. Eine Sportart, die von der Popularität her nicht mit Fußball, der Leichtathletik oder der Formel 1 mithalten kann und das auch nicht will. Eine Sportart, die aber seit 1924 durchgehend olympisch ist und sich vor allem in den vergangenen Jahren immer mehr positiv entwickelt hat.

Aus diesem Grund trat Nordicjumpworld vor über einem Jahr an den Weltverband FIS heran um eine eigene Ehrung durchzuführen und trat offene Türen ein. Gemeinsam entwickelte man die Idee weiter und fand prominente Mitstreiter. Aus acht Ländern wurde eine Jury besetzt, welche vor allem die Medien vertritt, die regelmäßig über die nordische Kombination berichten. Eurosport ist da genauso dabei wie das ORF. Das Nordic Magazine aus Frankreich ist dabei und auch die USA ist wie Italien vertreten. Dazu haben sich die Firmen Viessmann und Audi als Sponsoren sofort bereit erklärt die Wahl auch finanziell zu unterstützen.

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Endlich wurden sie für ihre jahrelangen Erfolge von den Sportjournalisten bei der Sportlerehrung belohnt. Der Weltmeister von 2015, die deutschen Kombinierer, seit Jahren Weltspitze. v.l. Manuel Faißt, Eric Frenzel, Johannes Rydzek, Tino Edelmann du Bundestrainer Hermann Weinbuch.

 

In vier Kategorien werden daher zum Saisonfinale in Predazzo diesmal erstmals die Atlethen der Saison gekürt. Neben dem Sportler des Jahres wird es auch einen Preis für den Rookie, also den Newcomer der Saison geben. Besonders gespannt sein darf man wohl auf die Preisverleihung für den „nordic combined moment of the year.“ Aber auch das soziale Engagement der Sportler wird gewürdigt. Wer sich in besondere Art und Weise ehrenamtlich für das Wohl und die Gesundheit anderer Menschen engagiert, kann auf diesen Ehrenpreis hoffen. Es ist geplant, in den kommenden Jahren noch weitere Ehrungen einzuführen.

Johannes Markus Stettner von Nordicjumpworld hat als Initiator und Ideengeber den Vorsitz der Jury inne und wird die Preise der Sponsoren in Val di Fiemme überreichen.

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