OBERLIGA: Oberachern gegen Linx jetzt am 28. Oktober

Corona-Verdachtsfall bremst Ortenau-Derby

Achern-Oberachern (woge). Das mit Spannung erwartete Oberliga-Derby zwischen dem SV Oberachern und dem SV Linx musste am Freitag wegen eines wahrscheinlichen Corona-Falles bei den Rheinauern abgesagt und verschoben werden. „Am Donnerstag wurde das Elsass und Teile der Schweiz durch das Robert-Koch-Institut seit dem gestrigen Samstag zum Risikogebieten erklärt. Nach aktuellem Stand müssen sich Personen, die aus diesen Gebieten nach Deutschland einreisen, in Quarantäne begeben. Für den Fußball bedeutet dies, dass Spieler mit Wohnsitz in einem Risikogebiet vorerst nicht eingesetzt werden können/dürfen. Dies gilt für Amateure, aber auch für Vertragsspieler. Sollten Vereine, insbesondere im Grenzgebiet, in Folge dessen auf mehr als sieben Stammspieler verzichten müssen, so können Spiele in Anlehnung an die SBFV-Spielordnung (§45 2.) verlegt werden.“, so die Pressemitteilung am Freitagnachmittag des Südbadischen Fußballverbandes (SBFV).
Der SV Linx meldete beim SBFV, dass ein Spieler der zweiten Mannschaft sich eventuell mit Corona infiziert hat. Da vom Gesundheitsamt noch kein Ergebnis vorlag und dem Verband die Durchführung des Spiels auch zu heikel erschien, einigten sich beide Vereine, in Abstimmung mit dem SBFV, das Spiel kurzfristig zu verlegen. Der neue Termin für das brisante und prestigeträchtige Derby wurde auf Mittwoch, den 28. Oktober, um 19 Uhr im Stadion am Waldsee festgelegt.
Am späten Freitagabend kam vom SBFV die Mitteilung, dass die Landesregierung die aktualisierte Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne veröffentlicht hat. Demnach besteht keine Quarantänepflicht mehr für Personen, die aus zum Risikogebiet erklärten Grenzregionen nach Baden-Württemberg einreisen und deren Aufenthalt weniger als 24 Stunden andauert. „Spieler aus diesen Gebieten können somit weiterhin ohne Quarantäne einreisen und an Spielen teilnehmen.“
Für Oberachern, das am Dienstag um 18 Uhr den 1. CFR Pforzheim zum Nachholspiel empfängt, kommt in den nächsten Tagen wieder Schwerstarbeit zu. Innerhalb von 12 Tagen stehen den Acherner Vorstädtern vier Begenungen ins Haus. Trotzdem gewinnt SVO-Trainer Marc Lerandy dem Ganzen noch was Positives ab. „Ich kann die Entscheidung komplett verstehen, denn die Gesundheit der Spieler steht über Allem. Auch wenn die nächsten englischen Wochen uns alles abverlangen werden. Es kann durchaus sein, dass wir bis in den Dezember hinein ein Mammutprogramm absovieren müssen.“

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