OBERLIGA: SV Oberachern – Bahlinger SC 0:2

Trainer Thomas Leberer moniert fehlender Wille

Oberacherns Torjäger Fabian Herrmann (blaues Trikot, Nummer 18) konnte sich, wie der gesamte SVO, gegen den Bahlinger SC gestern Nachmittag nicht durchsetzen.

Es bleibt dabei: der zwischenzeitlich stark abstiegsgefährdete SV Oberachern kann gegen den Bahlinger SC einfach nicht gewinnen. Zehn Minuten lang sahen die 410 Zuschauer im Oberacherner Waldseestadion eine ausgeglichene Partie, doch dann übernahmen die Gäste vom Kaiserstuhl mehr und mehr die Initiative. Ein Schuss von Cedric Krebs blieb bis zur Pause die einzige auch nur ansatzweise gefährliche Aktion der Gastgeber (29.). Bahlingens Keeper Dennis Müller war in diesem Zeitraum so gut wie beschäftigungslos. Die Elf von Ex-Profi Alfons Higl hatte alles im Griff und war dem SVO in wirklich allen Belangen überlegen. In Minute 23 traf Winterneuzugang Fabian Spiegler nach einem Zweikampf mit Oberacherns André Walica im Liegen zum 0:1 und danach war der SVO eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung bemüht.
In der Pause stellte Oberacherns Coach Thomas Leberer um und bracht mit Nico Huber und Luca Fritz zwei neue Kräfte. Sein Team hielt nun besser dagegen, doch der Ausgleich gegen die spielstarken und ballsicheren Gäste lag nur einmal in der Luft. Nach Pass von Sebastien Noé versuchte es Nico Huber aus 25 Meter mit einem Heber, der jedoch knapp über das Gebälk strich (71.). Der Wille beim SVO war vorhanden, die gut stehende Bahlinger Defensive ließ aber kaum etwas zu. In der Nachspielzeit beseitigte Michael Respondek auch die letzten Zweifel am mehr als verdienten Gästesieg. Oberacherns bester Akteur, Schlussmann Christian Miesch, blieb beim 0:2 chancenlos.
Gästecoach Alfons Hiegl war hinterher mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Wir haben heute ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht und verdient drei Punkte geholt“. Seinem Gegenüber Thomas Leberer stand die Enttäuschung tief ins Gesicht geschrieben: „Wer so wie wir in der ersten Halbzeit agiert, hat einen Sieg auch nicht verdient. Nach guter Anfangsphase fehlte bei einigen einfach der Wille“.

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