SBFV-ROTHAUS-POKAL: 1. FC Rielasingen-Arlen – SV Oberachern 3:0

Lerandy-Truppe hatte im Pokalfinale das Nachsehen

Die Spieler des 1. FC Rielasingen-Arlen (rotes Trikot) waren meistens einen Schritt schneller als der SV Oberachern. Foto: Spether

Freiburg (woge). Holstein Kiel muss in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals nicht an den Waldsee nach Oberachern fahren, sondern nach Rielasingen-Arlen an den Bodensee. Vor 400 Zuschauern im Freiburger Schwarzwaldstadion gewann die Mannschaft von der Talwiese den Rothaus-Cup am ende klar mit 3:0 gegen den SV Oberachern. Es ist der zweite Pokalsieg für Rielasingen-Arlen, die bereits 2016/17 den Pott gewannen.

Im Duell der Oberligisten versuchte Oberachern mit frühem Pressing den Gegner unter Druck zu setzen. Es brauchte gute 20 Minuten bis sich Rielasingen-Arlen auf diese Spielweise eingestellt hatten. Danach übernahmen sie immer mehr das Kommando. Doch Zählbares sollte zunächst nicht gelingen, da die Abwehr des SVO sicher stand. Kurz vor dem Pausenpfiff dann ein folgenschwerer Fehler der Acherner Vorstädter. Gian-Luca Wellhäuser nahm die Einladung dankend an und schoss unhaltbar für SVO-Keeper Lorentin Schmittheissler zu glücklichen Führung (45.+1).

Kurz nach dem Seitenwechsel dann quasi schon die Vorentscheidung. In der 48. Minute war es Ivo Colic der auf 2:0 erhöhte. Oberachern versuchte in der Folgezeit alles, doch die Mannschaft von Trainer Marc Lerandy hatte nicht die richtigen Schussstiefel angezogen. Als in der 68. Minute Ryotaro Tomizawa gar das 3:0 folgen ließ und SVO-Spieler Jonas Busam die Ampelkarte sah (76.), stand der Pokalsieger schon früh fest. Unterm Strich ein verdienter Sieg, der jedoch zu hoch ausfiel.

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