SC Freiburg – SC Sand 0:0

Südbaden-Derby endet wieder Remis

Foto: Jean-Luc

Zum dritten Mal hintereinander Unentschieden im Südbaden-Derby der Frauenfußball-Bundesliga. Der SC Sand sicherte sich durch ein verdientes 0:0 am Sonntag im Möslestadion beim SC Freiburg den ersten Auswärtszähler der Saison.

Willstätt-Sand (cvl). Am Sonntag gab es im gut besuchten Möslestadion das dritte Unentschieden aus den letzten drei Bundesliga-Duellen. Während der SC Freiburg aktuell weiter auf den ersten Liga-Sieg in dieser noch jungen Saison warten muss, hat der Gast aus der Ortenau im dritten Spiel den vierten Zähler notiert und kann ohne Druck am kommenden Sonntag (14 Uhr) den punktgleichen Deutschen Vizemeister FC Bayern München im Orsaystadion empfangen.

In den ersten 20 Minuten hatte der SC Sand leichte Vorteile und Neuzugang Pija Rijsdijk nach zehn Minuten die erste Möglichkeit, doch verfehlte ihr Schuss aus 14 Metern knapp das Freiburger Tor. Danach waren auch die Gastgeberinnen auf Betriebstemperatur, ihre Angriffe wurden präziser und waren gefährlich. Glück für den SC Sand in der 20./21. Minute: Zunächst reagierte Torfrau Manon Klett prächtig, der Nachschuss wurde von Diane Caldwell abgeblockt und nach dem folgenden Eckball klatschte ein Kopfball der Breisgauerin an die Torlatte.

Doppelchance für den Gast aus der Ortenau nach einer Stunde Spielzeit, als Spielführerin Anne van Bonn erst Freiburgs Torfrau Merle Frohms aus 16 Metern zu einer Glanztat zwang. Die anschließende Ecke landete wieder bei van Bonn, die aus spitzem Winkel das Leder per Kopf nicht an Frohms vorbeibrachte.

Freiburg warf in den letzten 15 Minuten nochmal alles nach vorne, doch war der Abwehrriegel des SC Sand nicht zu knacken. Sehr intensiv und mit großer Leidenschaft ging das gesamte Team zu Werke und verteidigte den Punkt, der am Ende dann auch verdient war. Tormöglichkeiten gab es auf beiden Seiten, das Chancenverhältnis war ausgeglichen.

»Beide Mannschaften hätten gewinnen können, auch ein 1:1 oder 2:2 wäre möglich gewesen. Deshalb ist das 0:0 auch gerecht. Beiden Teams fehlte die letzte Konsequenz vor dem Tor und beide Torhüterinnen zeigten eine gute Leistung. Wir sind sehr zufrieden und können mit dem einen Zähler sicher besser leben als der SC Freiburg«, resümierte Sands Geschäftsstellen-Leiterin Claudia von Lanken, die dann schon die kommende Hausaufgabe im Blick hatte, die sicher nicht unlösbar erscheint. „Gegen Bayern München sind unsere Spielerinnen immer besonders motiviert“, lacht von Lanken – „schauen wir mal was da geht.“ Wie gegen den SC Freiburg hat Sand auch gegen den Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer in der vergangenen Saison zweimal unentschieden gespielt.

 

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