SC Freiburg – SC Sand

Südbadisches Erstligaderby in Freiburg

SC Freiburg – SC Sand

Nach dem klaren Heimsieg gegen Aufsteiger MSV Duisburg reisen die Frauen des Ortenauer Fußball Erstligisten am Sonntag zum Derby beim SC Freiburg um 14 Uhr im Möslestadion. Drei Punkte trennen die beiden südbadischen Rivalen und Sands Trainer Colin Bell erwartet ein schweres Spiel.

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Chioma Igwe kam im Sommer 2015 vom SC Freiburg zum SC Sand.

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Cecilie Sandvej und Laura Feiersinger erzielten gegen Duisburg jeweils einen Treffer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Willstätt-Sand (uk). In den bisherigen vier Aufeinandertreffen der beiden südbadischen Erstligisten gab es für Freiburg drei Siege und ein Unentschieden. Eine Bilanz, die man von Sander Seite aufbessern möchte. Sands Trainer Colin Bell lobt die Arbeit seines Trainers Jens Scheuer: „Der hat gute Arbeit geleistet und Freiburg spielt vor allem neben Potsdam den attraktivsten Fußball.“ Neben Torfrau Laura Benkarth hebt Sands Coach vor allem Lina Magull, Hasret Kayikci und Lena Petermann hervor. Die beiden Letztgenannten seien zwar angeschlagen und angeblich nicht einsatzfähig, „aber Wunder gibt es immer wieder“. Daher sei in Freiburg genau das gefordert, was seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit gegen Duisburg gezeigt hat. Den Ball laufen lassen und Ruhe bewahren, keine unnötigen Abspielfehler verursachen und die guten Situationen nicht überhastet angehen. „Über zu viel Ungenauigkeit rege ich mich auf und damit muss die Mannschaft klar kommen. Ich bin kein Typ, der als Alibi positiv sagt: es ist nicht schlimm. Doch, das ist es“, erklärt Colin Bell. Er verlange deswegen eine hohe Qualität, weil die Mannschaft diese täglich im Training zeigt. Er erwartet daher eine mentale Stärke und der Umgang mit diesem Druck. Dies bringe die Spielerinnen weiter und das haben sie in der zweiten Halbzeit gegen Duisburg auch gezeigt. Und auch bei dem klaren Vorsprung nicht nachgelassen sowie schöne Torchancen herausgespielt. „Potsdam, Freiburg, Wolfsburg, München und auch Frankfurt, wo ich das mit harter Arbeit eingeführt habe, spielen saubere Pässe und das ist unser Weg“, sagt Colin Bell. Neben den Verletzten Jovana Damnjanovic und Laura Vetterlein, die zumindest wieder mit dem Lauftraining begonnen haben, fehlt auch Torfrau Carina Schlüter, die gemeinsam mit Jenny Gaugigl bei der U20-Weltmeisterschaft auf Papua-Neuguinea am Montag um 16 Uhr Ortszeit  ( 7 Uhr deutscher Zeit) auf den ersten Gruppengegner Venezuela trifft. Für sie wird Sabrina Lang das Tor hüten und auf der Bank wird Antonia Knupfer von der zweiten Mannschaft Platz nehmen.

Udo Künster

 

 

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