SC Sand – Turbine Potsdam 0:3

Heimniederlage der Sander Frauen

Der SC Sand brachte sich beim gestrigen Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam einmal mehr
selbst um den verdienten Lohn. Wie bereits in den beiden Auftaktbegegnungen gegen die Bayern und
den SC Freiburg lag das Team von Trainerin Nora Häuptle nach nur wenigen Spielminuten mit 0:2
im Hintertreffen, was die Aufgabe gegen die Brandenburgerinnen freilich nicht leichter machte. Am
Ende hieß es 0:3, die Begegnung verlief allerdings keineswegs so eindeutig, wie es das Ergebnis am
Ende darstellt.

Erneut ein Eckball und ein individueller Fehler brachten die Gastgeberinnen binnen der ersten zehn
Minuten in Rückstand, der gegen einen gestandenen Bundesligisten wie Turbine Potsdam schwer
aufzuholen ist. Sara Agrez traf per Kopf in der achten Spielminute nach einem Eckball zur Führung,
Sophie Weidauer baute diese nur 80 Sekunden später nach einem Ballverlust der Sander
Hintermannschaft auf 0:2 aus. Nach diesen frühen Nackenschlägen ließen sich die Ortenauerinnen
allerdings nicht schocken, wie dies zu Saisonbeginn der Fall war, sondern legten alles daran, noch
vor der Pause den Anschluss zu erzielen. Chancen dazu gab es einige: So ging ein Kopfball von Diane
Caldwell nach Freistoß von Patrycja Balcerzak nur knapp über das Gehäuse, ebenso wie der Schuss
von Ricarda Schaber nach zuvor toller Balleroberung der Sander Offensive sein Ziel nur knapp
verfehlte. Ein Kopfball von Myrthe Moorrees nach einer Ecke landete in den Armen der
Gästekeeperin.

Nora Häuptle brachte nach der Pause Noemi Gentile für Emily Evels in die Partie, deren
selbstbewusste Spielweise sich bezahlt machte. Immer wieder kam der SC Sand über die rechte Seite
und die nur schwer zu stoppende Chiara Loos zu guten Szenen, verhielt sich im Sechzehner allerdings
zu harmlos. Die Bemühungen, die Partie mit aller Macht doch noch zu drehen, rächten sich in Minute
61, in der Melissa Kössler nach einem Konter der erneut gut agierende Jasmin Pal im Tor keine
Chance ließ. Die Gastgeberinnen kämpften bis zum Schlusspfiff unvermindert weiter, doch nicht
einmal der verdiente Anschlusstreffer wollte an diesem Nachmittag fallen.

„Wir haben es nach dem frühen Rückstand gut gemacht, oft sind wir über Chiara zu Chancen
gekommen, bei denen wir in der Box einfach präsenter sein müssen“, sagte Häuptle nach der Partie.
Bedauert hat die Trainerin jedoch, „dass wir uns jedes Mal durch die gleichen Situationen das Leben
schwer machen“.

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