SV Hausach – FV RW Elchesheim 0:1

Hausach weiter mitten im Abstiegskampf

Eine 0:1 Niederlage muss der SV Hausach im Abstiegskampf gegen den FV RW Elchesheim verdauen und nach der zweiten Heimniederlage binnen einer Woche gilt es nun die Wunden zu lecken, um dann mit voller Konzentration in die letzten drei Saisonspiele zu gehen.

Der SV Hausach hatte zum zweiten Male die Chance, die Abstiegsplätze zu verlassen liegen lassen und muss nun erneut in die finalen und nervenaufreibenden Spiele im Kampf um den Klassenerhalt einsteigen.

Von Beginn an trat die Hausacher Elf sehr verhalten auf und die ohne Sorgen aufspielende Gäste zeigten gleich, dass man nicht ohne Punkte die lange Heimreise antreten wollte. Erstes Raunen im Waldstadion dann nach acht Minuten, als Philipp Lais nach einem Eckball per Kopfball am Aluminium scheiterte und auch der Nachschuss nur knapp am Hausacher Gehäuse vorbei zischte. Pech im Anschluss für Timo Waslikowski, der mit zwei Gewaltschüssen hauchdünn scheiterte, wobei Torhüter Christian Becker beim zweiten Versuch mit einer Glanzparade das Hausacher Erfolgserlebnis verhinderte. Aus dem Nichts heraus dann das Tor zur Führung der Elchesheimer, als Torhüter Raphael Kugel weit aus seinem Tor eilte, um die Situation gegen Angreifer Roberto Rilli zu klären, doch er schlug über den Ball und Rilli musste den Ball nur noch ins leere Hausacher Tor schieben. Dieser Rückstand tat weh und auch in der Folgezeit konnte der SVH nur mit Fernschüssen für Gefahr sorgen, aber nur ein Kopfballversuch von Kevin Mayer und ein weiterer Gewaltschuss von Waslikowski waren im Ansatz gelungene Aktionen, ansonsten war Torhüter Becker kaum gefordert.

Nach dem Seitenwechsel vergingen zehn Minuten, als Marc Hengstler eine Hereingabe von Waslikowski nur um Haaresbreite verfehlte, doch anschließend verpufften die Hausacher Angriffsbemühungen immer mehr. Zwar hatte man die größeren Spielanteile, da sich der Gast immer mehr zurück zog und die Offensive gänzlich einstellte. Dann  rutschte Leutrim Beqiraj im Beisein von Schiedsrichter Thomas Engel eine Beleidigung gegen Mikail Süme über die Lippen und sah dafür die Rote Karte. Nochmals ein letztes Aufbäumen gegen die Heimpleite, aber Timo Waslikowski scheiterte mit seinem Freistoß am Aluminium. Pech dann noch in der Schlussminute für Marc Hengstler, der mit einer rüden Abwehraktion von den Beinen geholt wurde und hinter dessen Einsatz für die nächsten Spielen ein dickes Fragezeichen steht.

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