SV Linx – SV Oberachern 1:1

Im Topduell der Oberligisten konnte kein Team gewinnen

Rheinau-Linx (he). Keinen Sieger gab es im prestigeträchtigen Ortenauderby. Vor der tollen Kulisse von 1.200 Zuschauer gelang es dem SV Oberachern auch im vierten Anlauf nicht den SV Linx zu bezwingen. Nico Huber traf für Oberachern, Dennis Kopf köpfte zum 1:1 Ausgleich ein. SVO-Coach Marc Lerandy hatte im Vergleich um letzten Spiel Anthony Decherf für Cemal Durmus neu im Aufgebot. Thomas Leberer trat mit gleichem Aufgebot wie gegen Nöttingen an.

Linx hatte den besseren Start durch Marc Rubio und durch Adrian Vollmer auch zwei Halbchancen. Die erste Großchance vergab Marc Rubio, der nach Zuspiel von Dennis Kopf aus vollem Lauf den Ball knapp über die Latte schoss. Oberacherns Antwort war ein Distanzschuss von Anthony Decherf, aber damit war SVL-Keeper Mury aber nicht zu bezwingen. Immerhin, es war ein Weckruf für den Gast, der nun mehr riskierte. Dussot hatte die Seite gewechselt, den Zweikampf gegen Feist gewonnen, aber den Flankenball boxte Mury aus dem Strafraum. Linx hatte es fortan nicht nur mit einem offesiveren Gegner zu tun, sondern auch mit böigem Gegenwind. Aus unübersichtlicher Situation kam Nico Huber an den Ball und schob ihn an Timo Schwenk und Keeper Mury vorbei zum 0:1 in die rechte Torecke (29.). Die Antwort des SV Linx kam prompt. Nach Eckball von Wacim Tine köpfte Dennis Kopf unhaltbar zum 1:1 in die linke Torecke (37.). Pech hatte Sinan Gülsoy. Nach einer Abwehraktion musste er wegen Kllnieverletzung aus dem Spiel. Alexander Merkel kam und setzte sich mit einem Kopfball gleich gut in Szene, der Ball strich über die Latte. Das 1:1 Halbzeitergebnis spiegelte die Kräfteverhältnisse wieder.

Mit leichten Feldvorteilen startete Oberachern etwas besser in die zweite Halbzeit. SVO-Spielmacher Gabriel Gallus zielte nach einem feinem Solo übers Tor. Nico Huber konnte im letzten Moment am Einschuss gehindert werden und als Luca Fritz frei zum Kopfball kam, brachte Mury gerade noch die Hand an den Ball. Oberachern schnürte Linx in der eigenen Hälfte ein, hatte im Mittelfeld deutliche Vorteile, aber die Standarts der Linxer waren gefährlich. So köpfte Marc Rubio um haaresbreite am rechten Pfosten vorbei. Aufatmen bei Linx, als Gästestürmer Giardini den Ball knapp neben den linken Torpfosten setzte. Eng wurde es für Linx als der bereits verwarnte Alexander Merkel nach erneutem Foulspiel (75.) die Ampelkarte sah und Linx in Unterzahl kaum noch aus der eigenen Spielhälfte kam. Angriff auf Angriff rollte auf das Linxer Tor zu – aber die letzte Chance hatte Linx, als Marc Rubio den Ball mit der Brust neben das Tor setzte. Es war die letzte Aktion in einem Spiel das in der zweiten Halbzeit deutlich an Niveau verloren hatte.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.