SV Münchweier – SV Steinach 3:4

Schmerzhafte Niederlage für den SV Münchweier

Gleich zu Beginn schnürten die Einheimischen die Gäste in die eigene Hälfte. Schon in den ersten zwei Minuten gab es zahlreiche Möglichkeiten. Doch in der 7. Minute fiel das 1:0 für den SVM. Tobias Spitzer setzte sich am Flügel durch, flankte zur Mitte, wo Bruder Marko das Leder per Direktabnahme in die Maschen setzte. Die Gastgeber schnürten Steinach weiter ein und kamen zu weiteren Gelegenheiten. Eine davon führte nach 15 Minuten zum 2:0. Dieses mal flankte Kilian Mandel. Spielertrainer Marko Spitzer nahm den Ball gekonnt an und verwandelte sicher. Das wollten sich die Gäste jedoch nicht gefallen lassen und kamen nach 20 Minuten zur ersten Chance, die jedoch Münchweiers Keeper Julian Fraude vereitelte. Bald danach musste Münchweier zum ersten Male verletzungsbedingt wechseln. Nach 35 Minuten hatten Müncheiers Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen, doch Kilian Mandels Geschoss ging knapp am Pfosten vorbei. In der nächsten Aktion traf Marco Spitzer nur den Pfosten. Doch statt des 3:0 stand es auf einmal 2:1. Ein Schuss von Halter trudelte ins lange Eck. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Es war ein ausgezeichnetes Spiel der Einheimischen.

Nach dem Wechsel legte Münchweier gleich wieder den Vorwärtsgang ein. Spielertrainer Marco Spitzer verzog eine gute Chance nach 59 Minuten. Leider musste dieser wenig später durch Verletzung den Platz räumen. Aber auf einmal hieß es nach 59 Minuten 2:2, als Ketterer eine Unaufmerksamkeit im Abwehrverbund ausnutzte. Nun waren die gelb-schwarzen wieder am Drücker. Keine zwei Minuten später verwandelte Kilian Mandel einen Abpraller zu erneuten Führung der Gastgeber. Aber nicht genug der schnellen Tore. Robin Blum konnte postwendend wieder ausgleichen. Natürlich hatten die Kinzigtäler jetzt moralisch Oberwasser. Nicolas Kinast schoss die Gäste nach 68 Minuten zum ersten Male in Front. Da gingen beim SVM die Köpfe nach unten. Aber noch waren 20 Minuten zu spielen. Die Gastgeber mühten sich redlich. Der eingewechselte Andi Zapf verzog nach 70 Minuten knapp. In der Schlussphase kam auch noch viel Pech dazu, als ein Schuss den Pfosten traf und wieder ins Feld zurück sprang. Das war der vierte Holztreffer in diesem Spiel. Mit Glück und Geschick verteidigten die Kinzigtäler den knappen Vorsprung, bis der gut leitende Schiedsrichter das Spiel beendete.

Münchweierer Spieler und Zuschauer fragten sich nach dem Spiel, wie dieses Spiel verloren gehen konnte. Hatte man doch in der ersten Hälfte den Gegner im Griff und war dem 3:0 nahe. Man kann der Mannschaft den Kampf nicht absprechen. Sie hat alles gegeben. Aber man bekommt zu viele einfache Gegentore, die man mit aller Macht verhindern müsste.

 

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