SV Niederschopfheim – Spvgg Ottenau

(wef) Zum wiederholten Mal gab es nach dem Spiel Lob für die Leistung aber keine Punkte. Die Trainer des SV Niederschopfheim – und noch einige mehr – können es nicht mehr hören. Aber eine gute Halbzeit in Sinzheim reichte eben nicht um einen Zwei-Tore-Rückstand noch zum Punktgewinn auszugleichen. So bleibt nichts anderes übrig als eine weitere Woche zu arbeiten und am Sonntag einen neuen Anlauf zu nehmen. Die Vorzeichen könnten schlechter sein, denn weder Mannschaft noch Trainer geben auf. Warum auch? Die Zutaten stimmen, die Mischung wird besser und wenn noch ein wenig Würze hinzu kommt, kann das am Ende auch was werden. Allerdings ist beim SVN keiner so naiv und kann den Spielplan nicht lesen. Die Möglichkeiten zu punkten werden weniger und wenn am Sonntag nicht begonnen wird werden Unruhe und Angst zunehmen.

Viel ändern kann und wird Trainer Stefan Kalischnigg nicht. Wenn seine Spieler die Einstellung und den Schwung der zweiten Halbzeit von Sinzheim abrufen können, werden die Punkte am Sonntag in Niederschopfheim bleiben. Größtes Manko ist und bleibt aber das Erspielen und Verwerten von Torchancen. Trotz nachgewiesener Klasse der Beteiligten tun sich alle schwer. Wahrscheinlich ist es Übereifer, der sich mit Ängsten verbindet. So wie eine entspannte Tabellensituation Sicherheit und Lockerheit bringt, die den Erfolg nach sich zieht, so beeinflussen sich auch Angespanntheit und Misserfolg gegenseitig und hindern im Moment erfolgreiches Fußballspiel. Es wird sich zeigen, wer am Sonntag vorangeht. Jeder kann diese Rolle übernehmen. Das ist die Zeit, in der die jungen Spieler reifen und wachsen können. Man darf gespannt sein, wer seine Chancen nutzt. Kandidaten gäbe es einige.

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