SV Oberachern – 1. Göppinger SV

Heimsieg: wichtige drei Punkte für Leberer-Truppe

SV Oberachern – 1. Göppinger SV 2:0

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Felix Armbruster vom SV Oberachern legte mit seinem Kopfballtreffer den Grundstein zum Sieg. Foto: uk

Achern-Oberachern (rm). Oberacherns dritter Sieg in Serie war nicht nur hartumkämpft, am Ende sogar glücklich, weil die Gäste den SVO ab der 30. Minute mächtig unter Druck setzten und dem Ausgleich mehrfach ganz nahe waren. Dann sorgte Göppingens Schlussmann Kevin Rombach mit einem dicken Patzer in der 87. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Achertäler. Der eingewechselte Domagoj Petric hatte keine Mühe, den Ball zum 2:0 über die Linie zu befördern.
Eine halbe Stunde lang hatte der SV Oberachern eigentlich alles im Griff und war auch das klar spielbestimmende Team. Die Leberer-Elf überzeugte mit hoher Laufbereitschaft und ließ die Gäste aus der Märklinstadt überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Folgerichtig die frühe 1:0 Führung. Pascal Sattelberger brachte einen Freistoß aus halblinker Position gefühlvoll nach innen genau auf den Kopf von Felix Armbruster, der dem Göppinger Keeper Kevin Rombach keine Abwehrmöglichkeit ließ. Nur zwei Minuten später beinahe das 2:0, doch der Schuss von André Walica konnte von einem Göppinger gerade noch zur Ecke abgefälscht werden.
Dann um ein Haar der Ausgleich als Nebih Kadrija plötzlich frei vor Logan Kleffer auftauchte, doch der SVO-Schlussmann konnte die Riesenmöglichkeit mit einer Glanzparade vereiteln. Es war die erste gefährliche Aktion der Gäste, die aber dann plötzlich das Kommando übernahmen und durch Franco Petruso (37.) und Marcel Schmidts (40.) weitere gute Möglichkeiten besaßen. Fast mit dem Pausenpfiff musste Luca Fritz in höchster Not zur Ecke klären.
Nach dem Wechsel spielte fast nur noch Göppingen, doch einmal mehr war SVO-Schlussmann Logan Kleffer ein sicherer Rückhalt. Der eigentlich verdiente Ausgleich lag förmlich in der Luft, aber mit dem Geschenk von Göppingens Keeper Rombach zum 2:0 war auch der letzte Widerstand der starken Gäste gebrochen. “Wir waren heute sicherlich die glücklichere Mannschaft. Am Ende wäre ein Remis gerechter gewesen. Wir haben jetzt 25 Punkte. Das ist gut, aber noch ausbaufähig. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Rückrunde“, bilanzierte ein erleichterter SVO-Coach Thomas Leberer.

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