SV Oberachern – Bahlinger SC 1:0

Bahlinger SC hatte Chancen zuhauf – doch Oberachern trifft

Der SV Oberachern (blaues Trikot) behielt im Heimspiel gegen den Bahlinger SC mit 1:0 knapp die Oberhand. Foto: fis

Trotz Bilderbuchwetter fanden nur 300 Zuschauer, darunter auch Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach, den Weg ins Oberacherner Waldseestadion.Diese sahen nicht nur in Durchgang eins ein einseitiges südbadisches Derby. Die Kaiserstühler waren zwar klar Chef im Ring, dennoch führte der SVO zur Pause mit 1:0.

Das lag in erster Linie daran, weil die Kaiserstühler ihre Chancen nicht nutzen konnten. Dann kam auch noch Pech dazu. Sekunden vor der Pause landete ein Kopfball von Santiago Fischer nur an der Oberacherner Querlatte. In der Nachspielzeit sprang der Ball unglücklich Fabian Herrmann an die Hand und Schiedsrichter Andreas Rinderknecht zögerte keine Sekunde und zeigte auf den ominösen Punkt. BSC-Kapitän Tobias Klein setzte das Leder aber zum Entsetzen der Bahlinger Fans einen Meter am rechten Oberacherner Pfosten vorbei. In der 23. Minute landete ein zu kurz abgewehrter Ball bei Oberacherns Anthony Decherf und der zog aus 25 Metern einfach mal ab. Der noch leicht abgefälschte Ball erwischte den ansonsten beschäftigungslosen Dennis Müller auf dem falschen Fuß und plötzlich stand es 1:0. Es war das erste Oberacherner Tor überhaupt in allen bisherigen Heimspielen gegen den Bahlinger SC.

Auch nach der Pause Einbahnstraßenfussball in Richtung Oberacherner Gehäuse. Die Gäste machten eigentlich fast alles richtig, vergaßen dabei aber das Toreschießen. Ober-acherns Defensive, allen voran Luca Fritz, Philip Keller und Timo Schwenk, musste Schwerstarbeit verrichten. Kam dennoch mal etwas durch, war stets ein überragender Schlussmann Logan Kleffer zur Stelle. In der 85. Minute hätte der eingewechselte Daniel Filikovic vorzeitig alles klarmachen können, sein Schuss strich aber um einen Meter am Bahlinger Kasten vorbei.

Mit Glück und Geschick überstanden die Achertäler, die damit zum 14. Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieben, auch die sechsminütige Nachspielzeit.

„Dass unser Spiel heute für die Zuschauer kein Leckerbissen war, dafür habe ich Verständnis. Bahlingen gehört für mich zu den spielstärksten Teams der Liga. Deshalb sind wir sehr glücklich über diesen Sieg“, bilanzierte SVO-Coach Mark Lerandy hinterher. „Kein Vorwurf an meine Mannschaft. Sie hat läuferisch und kämpferisch alles gegeben. Was gefehlt hat, war der Abschluss“, sagte Bahlingens Trainer Alfons Higl nach der Begegnung.

 

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