SV Oberachern – FC Nöttingen 0:1

Oberachern verschenkt trotz guter Anfangsphase drei wichtige Punkte

Achern-Oberachern (rm). Eine gute halbe Stunde lang hatte der SV Oberachern vor 350 Zuschauern im Oberacherner Waldseestadion alles im Griff und ließ den Regionalliga-Absteiger aus Nöttingen kaum zur spielerischen Entfaltung kommen. Gabriel Gallus scheiterte nach nur fünf Minuten Spielzeit ebenso am glänzend reagierenden Nöttinger Schlussmann Andreas Dups wie vier Minuten später auch der nach vorne aufgerückte Innenverteidiger Luca Fritz. Die beste Möglichkeit der Gastgeber aus Oberachern besaß Nico Huber, der sich in Minute elf gut gegen seinen Nöttinger Gegenspieler durchsetzen konnte. Doch anstatt selbst den Abschluss zu suchen, versuchte er vergeblich, seinen Mitspieler Fabian Herrmann in erfolgversprechende Position zu bringen.

Die Gäste, von denen lange Zeit nur sehr wenig zu sehen war, fanden nach und nach immer besser in die Partie und kamen nun auch zu ihren Möglichkeiten.

Viel hätte nicht gefehlt und die Nordbadener Gästemannschaft aus Nöttingen wäre kurz nach der Pause für eine Fair-Play-Aktion von Gästekeeper Andreas Dups bestraft worden. Nöttingens Schlussmann gab zu, als Letzter am Ball gewesen zu sein und so entschied der umsichtig leitende Schiedsrichter Philipp Reitermayer (Karlsruhe) auf einen Eckball für die Heimmannschaft. Aus der anschließenden Konfusion im Fünfmeterraum konnte der SV Oberachern aber leider kein zählbares Kapital schlagen.
Oberachern war weiterhin bemüht, blieb aber in der Offensive oftmals viel zu harmlos. Die gut stehende Nöttinger Defensive ließ kaum gefährliche Aktionen der Achertäler Gegner zu. In der 74. Minute brachte eine Standardsituation die Entscheidung zu Gunsten der Gästemannschaft aus Nöttingen. Im Anschluss an den von Leon Braun getretenen dritten Nöttinger Eckball kullerte das Leder irgendwie vor die Füße des Gästespielers Holger Fuchs, der die Kugel aus kurzer Distanz zum 0:1 über die Linie beförderte und somit für das einzige Tor des Nachmittags in Oberachern sorgte.

Der SVO wollte dann wenigstens doch noch den Ausgleich schaffen und den hatte Fabian Herrmann in der Nachspielzeit auch fast erfolgreich auf dem Kopf. Doch nach Flanke von Sebastien Noé strich das Leder nur knapp am rechten Nöttinger Torpfosten vorbei. Es war aus dem Spiel heraus in Durchgang zwei die einzige richtig gute Möglichkeit der Acherner Vorstädter, die momentan noch weit von der guten Form der Vorrunde entfernt sind. „Wir müssen in den nächsten Wochen aufpassen. Mit bislang 34 Punkten können und dürfen wir nicht ganz zufrieden sein. Wir wollen mehr“, betonte SVO-Coach Mark Lerandy hinterher.
Am Ostersonntag hat der SV Oberachern erneut die Chance, auswärts einen zählbaren Erfolg zu verbuchen. Der im unteren Mittelfeld platzierte Karlsruher SC II erwartet die Gäste aus Oberachern um Trainer Marc Lerandy und will sicherlich keine Punkte verschenken.

 

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