SV Oberachern – FV Ravensburg

Fabian Herrmann rettet Remis in der Nachspielzeit

OBERLIGA: SV Oberachern – FV Ravensburg 2:2 – Gäste waren besser

Torjäger Fabian Herrmann, hier nach einem Eckball beim Kopfball, erzielte mit seinem elften Saisontreffer in der Nachspielzeit den Ausgleich. Foto: Udo Künster

Achern-Oberachern (rm). Als keiner damit rechnete, traf Oberacherns Goalgetter Fabian Herrmann vor 380 Zuschauern in buchstäblich letzter Sekunde der vierminütigen Nachspielzeit mit seinem elften Saisontreffer zum vielumjubelten 2:2 gegen einen stark aufspielenden FV Ravensburg.
Eigentlich wollte der abstiegsbedrohte SVO drei Zähler holen, musste am Ende aber über den einen Zähler froh sein, denn über das ganze Spiel gesehen waren die Oberschwaben das klar bessere Team. Ravensburg agierte ballsicher und hatte eigentlich alles im Griff. Ravensburgs Keeper Haris Mesic bekam aus dem Spiel heraus bis zur Pause keinen einzigen Schuss zu halten. Ein Distanzschuss von Anthony Decherf (2.) verfehlte ebenso weit das Ziel wie ein Versuch von Fabian Herrmann von der Strafraumgrenze (16.). Auf der anderen Seite donnerte Thomas Zimmermann das Leder nach 25 Minuten an die Unterkante der Latte. Vier Minuten später konnte Oberacherns Keeper Christian Miesch einen Freistoß von Jascha Fiesel mit einer Glanzparade noch zur Ecke lenken. In Minute 36 war aber dann auch der gute Miesch im Kasten erstmals bezwungen. Einen Freistoß von Wohlfahrt konnte er zwar noch ebenso glänzend abwehren, wie den Nachschuss von Jeggle, doch dann drückte Boneberger das Leder aus kurzer Distanz zum 0:1 über die Linie. Nach der Pause kamen die Gastgeber besser in die Partie.
Der erst Sekunden zuvor eingewechselte Oguzhan Tasli flankte auf den bis dato unauffälligen Gabriel Gallus, der mit einer fast schon artistischen Einlage zum 1:1 traf (64.). Doch die Gäste schlugen in der 70. Minute durch Philipp Altmann zurück, dessen Kopfball mit viel Glück vom Innenpfosten zum 1:2 über die Linie trudelte. Der SVO warf in der Schlussphase alles nach vorne und wurde am Ende mit dem Ausgleich noch belohnt. „Wir hatten zwei gute Phasen. Für uns ein gefühlter Sieg, der am Ende noch sehr wertvoll sein kann“, sagte Oberacherns Coach Thomas Leberer hinterher.

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