SV Oberachern – SGV Freiberg 0:0

Dem ersatzgeschwächten SVO (blaues Trikot) gelang gestern der erste Punkt in der Saison. Foto: fis

„Wir freuen uns über den ersten Punkt. Mehr war bei unserer derzeitigen personellen Situation einfach nicht drin“, sagte Oberacherns Coach Marc Lerandy. Dass das Remis am Ende verdient war, darüber waren sich wohl alle der 260 Zuschauer einig, die bei hochsommerlichen Temperaturen einen zähen ersten Durchgang erlebten. Der stark ersatzgeschwächte SVO war nach zehn Gegentoren in den ersten drei Partien in erster Linie darauf bedacht, in der Abwehr sicher zu stehen. Das ist dem Team von Coach Marc Lerandy auch ganz gut gelungen. Nach vorne hingegen blieb vieles oft nur Stückwerk, da Lerandy seine komplette Angriffsreihe ersetzen musste. Sinan Gülsoy versuchte es zwei Mal aus der Distanz. Nach 38 Minuten verfehlte er das Gehäuse nur knapp, danach scheiterte er mit einer Direktabnahme an Keeper Thomas Bromma. Die beste Gelegenheit der Württemberger in Durchgang eins hatte Tobias Fausel, doch sein Kopfball im Anschluss an die fünfte Gästeecke strich knapp über das SVO-Gehäuse (36.). Nach dem Wechsel nahm die Partie dann deutlich mehr Fahrt auf und nun kamen auch die Achertäler zu ihren Chancen. Die Größte davon hatte SVO-Spielmacher Gabriel Gallus auf dem Fuß, der in Minute 84 zwei Gegenspieler austanzte, dann das Leder aber am langen Pfosten vorbeisetzte. Auf der anderen Seite vereitelte Oberacherns Schlussmann Julien Guthleber mit einer Glanzparade gegen Sven Schimmel Freibergs beste Möglichkeit. „Wir hatten uns heute eigentlich einen Sieg ausgerechnet. 70 Minuten lang haben wir nicht viel zugelassen. Am Ende mussten wir froh sein, dass wir den Punkt noch gerettet haben“, bilanzierte SGV-Coach Ramon Gehrmann nach der Partie.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.