SV Oberachern – SV Linx 0:0

SV Oberachern lässt im Derby zu viele gute Chancen liegen

Achern-Oberachern (jörg). Das Oberligaderby zwischen den Lokalrivalen SV Oberachern und dem SV Linx endete wie im Hinspiel mit einem Remis. 1250 Zuschauern im Achener Hornisgrindestadion boten für das Ortenauderby eine prächtige Kulisse. Und beide Mannschaften zeigten den Fans beider Lager eine Partie in der der leicht favorisierte Gastgeber aus Oberachern ein optisches Übergewicht hatte. Vor allem, wenn die Lerandy Schützlinge schnell umschalteten, wurde es gefährlich. Linx stand jedoch in der Abwehr um den Ex-Oberachener Timo Schwenk, der aus Sicht von Trainer Thomas Leberer eine überragende Partie bot, sicher. Und auch der umfunktionierte Pierre Venturini konnte vor den Augen des Trainers in der Abwehrkette der Rheinauer gefallen. Oberachern erarbeitete sich Chancen und in der 29. Minute hätte es fast im Linxer Kasten geklingelt, als Nico Huber aus der Drehung das Leder an den rechten Pfosten der Gäste plazierte. Fast im Gegenzug die Linxer Führung. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Adrian Vollmer im Oberachener Strafraum einen Schritt zu spät. Und wenig später verzog Vollmer eine Hereingabe am kurzen Pfosten. Dennoch hatten die Hausherren in der Folge mehr vom Spiel aber das entscheidende Tor wollte nicht fallen. Die Nullnummer zur Pause passte ins Bild. Nach dem Seitenwechsel hofften die zahlreichen Fans beider Lager auf das Salz in der Suppe – sprich Tore. Und die wurden weiterhin auf die Folter gespannt. Zwar hatte Oberachern weiterhin ein optisches Plus und auch die Mehrzahl an Chancen, aber Linx machte es geschickt. Die Jungs um Trainer Thomas Leberer standen tief und ließen somit dem Favoriten wenig Spielraum. Bereits im Mittelfeld wurde der Kontrahent im Aufbauspiel früh gestört damit die gefährlichen Spitzen der Hausherren nicht zum Zuge kamen. Bereits im Vorfeld der Partie wollte SVO Trainer Marc Lerandy nichts von einem angezählten Gegner wissen. „Viele Verletzte in Linx, davon lass ich mich nicht blenden. Gegen uns kitzeln sie immer alles raus. Was auch die Vergangenheit bewiesen hat.“ so Lerandy. Und tatsächlich packten die Rheinauer im Lokalderby jedes Prozent heraus. Bissig in den Zweikämpfen gingen die Gäste an die Grenzen. Obwohl der SV Oberachern ein Übergweicht hatte verstand es Linx den Kasten sauber zu halten. Und wenn, stand da noch Norman Riedinger der zusammen mit Alexander Merkel in der kommenden Saison bei der Spvgg Ottenau anheuert zwischen den Pfosten. Gästetrainer Thomas Leberer konnte mit dem Remis recht gut leben. Oberachern hat zwischen der 25. Minute und 35. Minute richtig Druck gemacht und Chancen gehabt. „Aber wir sind in der Abwehr gut gestanden.“ so der Coach. Sein Gegenüber Marc Lerandy konnte auch im fünften Spiel gegen Linx nicht gewinnen. „Wenn wir in den anderen Partien siegen dasn reicht das. Aufgrund der Mehrzahl an Chancen hätten wir einen Sieg verdient gehabt. Aber auch Linx hatte zwei, drei gute Chancen.“

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