SV Oberachern – TSG Balingen

Gallus hat Siegtor auf dem Fuß

SV Oberachern – TSG Balingen 0:0 (0:0)

Die Grundtugenden haben wir heute auf den Platz gebracht. Deshalb bin ich auch mit dem Punkt zufrieden. Nach dem Auftritt in Pforzheim ein kleiner Schritt nach vorne. Letzte Saison hätte Gabriel Gallus den Ball noch reingemacht, dann wären es am Ende gar drei geworden“, bilanzierte Oberacherns Coach Thomas Leberer. Er meinte damit die 87. Minute, als sein Spielmacher aus guter Position den Ball frei vor Balingens Keeper Marcel Binanzer neben den Pfosten setze. Nur eine Minute davor hatten die Gäste selbst den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Kaan Akkaya scheiterte am glänzend reagierenden Oberacherner Schlussmann Christian Miesch.

350 Zuschauer im Oberacherner Waldseestadion sahen im ersten Durchgang eine Partie ohne große Höhepunkte. Die einzig echte Torchance aus dem Spiel heraus besaß Oberacherns Sebastian Braun (33.). Pascal Sattelbergers Hereingabe verlängerte Fabian Herrmann, doch der am langen Pfosten lauernde Ex-Freudenstädter war wohl zu überrascht, dass der Ball durch die vielbeinige Balinger Defensive durchkam und donnerte das Leder freistehend weit über den Kasten von TSG-Keeper Marcel Binanzer. Ansonsten wurde es in beiden Strafräumen eigentlich nur bei Standardsituationen gefährlich und da besaßen die Württemberger ein Übergewicht. Fünf Minuten vor der Pause prüfte Akkaya SVO-Schlussmann Miesch, der mit dessen Schuss aus 18 Metern aber keine Probleme hatte.

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Gabriel Gallus versuchte immer wieder seine Kollegen in günstige Schußpositionen zu bringen, leider ohne den gewünschten Erfolg.

Besser wurde es erst in Durchgang zwei, zumindest was die Anzahl der Torchancen und die Spielintensität betraf. 50 Minuten lang kam Schiedsrichter Laier (Baiertal) in einer bis dato fair geführten Partie ohne eine einzige gelbe Karte aus, am Ende waren es deren 7. Das auswärts noch torlose Balingen blieb dabei lange Zeit ohne nennenswerte Torchance, doch in Minute 77 scheiterte der von Akkaya glänzend freigespielte Patrick Lauble am guten Miesch im Oberacherner Gehäuse. Der nach 67 Minuten für Sattelberger eingewechselte Philip Keller hätte beim SVO der Mann des Tages werden können. Frei am Fünfmeterraum stehend, setzte er den Kopfball aber über den Kasten der Württemberger.

„Oberachern hat zwar heute den besseren Fußball gespielt, aber unterm Strich ein verdientes Remis. Hinten heraus hätte es in beide Richtungen gehen können“, meinte TSG-Coach Ralf Volkwein hinterher.
Beim SVO, der sich zumindest in kämpferischer Hinsicht stark verbessert zeigte, überzeugten die beiden Innenverteidiger Mario Jurjevic und Timo Schwenk“, die hinten nur wenig zuließen.

SV Oberachern: Miesch –  Armbruster, Kopf (74. Huber), Sattelberger (67. Keller), Jurjevic, Herrmann, Walica, Braun (87. Dörflinger), Gallus, Sert (90. Fritz), Schwenk

Balingen: Binanzer – Schreyeck, Lauble, Akkaya, Schuon (88. Foelsch) , Müller, Pflumm, Schmitz, Kurth, Lang, Scherer (69. Mosca)

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Patrick Laier (Baiertal)

Zuschauer: 350

Bericht: Richard Morgenthaler, Pressesprecher SV Oberachern

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