SV Oberharmersbach – FV Sulz 4:0

Riesenschritt des SVO in Richtung Meisterschaft

Zweifacher Torschütze: Manuel Jilg

(ko) Beim SVO kann man allmählich daran denken, den Meistersekt kaltzustellen. Nach vier sieglosen Spielen gelang gegen den starken FV Sulz ein unerwartet klarer 4:0-Erfolg, mit dem der Tabellenführer drei Spieltage vor Schluss den 6-Punkte-Vorsprung gegenüber Verfolger Willstätt untermauerte. Allerdings muss man zugeben, dass die Gäste unter Wert geschlagen wurden, denn sie bestimmten über weite Strecken das Spiel, hatten die bessere Raumaufteilung und blieben in den Zweikämpfen meist Sieger. Doch der FVS nutzte die Chancen nicht. Zweimal verfehlte Christian Reinholz in der Anfangsphase aus aussichtsreicher Position das Tor. Die Platzherren begannen nervös und im Spielaufbau unterliefen ihnen deshalb viele Fehler. Umso überraschender fiel das 1:0 nach 26 Minuten, als Matthias B. Lehmann eine zu kurze Rückgabe erlief, Torwart Andreas Braun umspielte und den Ball ins leere Tor schob. Kurz zuvor hatte der Schütze noch einen Heber von der Strafraumgrenze aus knapp neben den rechten Pfosten gesetzt. Nach der Führung hatte der SVO nun mehr Zugriff auf das Spiel und konnte in der 34.Minute durch Manuel Jilg zum 2:0 nachlegen, der nach einer Ecke am schnellsten reagierte und aus kurzer Distanz vollstreckte. Dass es beim Zu Null blieb, hatte der SVO einmal mehr seinem Keeper Simon Kornmayer zu verdanken, der kurz vor der Pause zweimal bei Schüssen von Till Olbrich und David Schönle auf dem Posten war und in der 54. Minute reaktionsschnell per Fußabwehr gegen Christian Reinholz rettete. In diese Drangperiode der Sulzer nach dem Wechsel fiel dann in der 56. Minute das vorentscheidende 3:0 der Gastgeber. Mit einem klasse Pass bediente Mike Gutmann Manuel Jilg, der vor Torwart Andreas Braun an den Ball kam und einnetzte. Als drei Minuten später Felix Studer aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Torwart Simon Kornmayer scheiterte und Mike Gutman in der 67.Minute aus dem Gedränge heraus das Leder zum 4:0 über die Linie beförderte, war der Elan der Gäste endgültig gebrochen. Manuel Jilg, einer der Match-Winner beim SVO an diesem Tag, und der eingewechselte Philipp Schäck hätten das Ergebnis sogar noch höher schrauben können. Doch das wäre des Guten zuviel gewesen.

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