SV Oberharmersbach – FV Unterharmersbach

SVO feiert glücklichen Derby-Sieg gegen den FVU

SV Oberharmersbach – FV Unterharmersbach 1:0 (0:0)

(ko)  Der SVO ist derzeit mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Mit einem mehr als schmeichelhaften 1:0-Sieg verteidigten die Harmersbacher im Derby gegen den FVU die Tabellenführung in der Bezirksliga. Ein einziger gelungener Konter in der 76.Minute stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Ausgangspunkt war Roman Boser, der einen Angriff der Gäste unterband, mit dem Ball in die gegnerische Hälfte lief, mustergültig auf Manuel Jilg durchsteckte, der vor Torwart Sascha Hug die Nerven behielt und vollstreckte. Doch nur wer hart arbeitet, hat sich auch das Glück verdient. Und da verdiente sich die unter Dauerdruck stehende SVO-Abwehr an diesem Tag die Bestnoten, allen voran Torwart Simon Kornmayer. Klasse, wie er in der 11.Minute einen frühen Rückstand verhinderte und die Direktabnahme von Raphael Knäble mit einer fantastischen Reaktion um den Pfosten lenkte. Schon zu diesem Zeitpunkt wäre die Führung für die Gäste verdient gewesen, die vom Anpfiff weg das Heft in die Hand nahmen, körperlich sehr präsent waren, früh attackierten, die Räume zustellten und damit die Platzherren zu Fehlern zwangen. Der SVO war sichtlich ratlos, versuchte es mit langen Bällen, die aber keine Abnehmer fanden oder die Angreifer standen mehrmals in Abseitsposition. Es dauerte über eine halbe Stunde, bis die Hellmig-Truppe ein Lebenszeichen von sich gab und fast selbst die Führung erzielten. Nach einer Ecke in der 34.Minute köpfte Abwehrspieler Stefan Lehmann den Ball an die Querlatte. Auch nach dem Wechsel hielt der Druck der Eichhorn-Elf an, stand SVO-Keeper Simon Kornmayer immer wieder im Mittelpunkt. Machtlos wäre er allerdings gegen einen Kopfballaufsetzer von David Bühler in der 64.Minute gewesen, der knapp sein Ziel verfehlte. Der FVU ging zu leichtfertig mit seinen Chancen um. Vor allem aus den Standartsituationen, eigentlich eine Stärke der Mannschaft, ergaben sich Möglichkeiten. Doch die Freistöße aus günstiger Position brachten keine Gefahr. Auf der anderen Seite hätte in der 70.Minute Roman Boser aus einer solchen Situation fast mehr gemacht, doch der Ball strich knapp über das Aluminium. Die letzte Viertelstunde war ein einziges Powerplay der Gäste mit Chancen durch Raphael Knäble, Stefan Schwarz und Patrick Ben-Aissa. Auch wenn sich der einheimische Frank Lehmann in der 93.Minute die rote Karte für ein rüdes Foul an Matthias Lehmann einhandelte, war es trotz aller Brisanz ein von beiden Mannschaften fair geführtes Derby.

 

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