Vorschau: MSV Duisburg – SC Sand

In Duisburg müssen Punkte her

Foto: Jean Luc Bastian

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Tore – so die bisherige Ausbeute des SC Sandin der noch jungen Bundesligasaison. Dennoch wäre es zu früh, von einem Fehlstart zu sprechen. Der Fußball-Bundesligist steht mit zwar null Punkten am Ende der Tabelle, befindet sich dort jedochin prominenter Gesellschaft wie beispielsweise dem Champions-League-Anwärter TSG Hoffenheim, die ebenfalls ohne Zählbares in die Saison gestartetist. Beidem am Sonntag anstehenden Gastspielbeim MSV Duisburg, muss der SC allerdings punkten, „sonst wird es doof“, wie es Manager Gerald Jungmann kurz und bündig auf den Punkt bringt. Der Blick auf die danach folgenden Begegnungengibtnämlichkaum Anlass, sich auf einstellende Erfolgserlebnisse zu freuen. Mit Turbine Potsdam, dem VfL Wolfsburg und der FrankfurterEintracht stellen sich den Ortenauerinnenin der darauffolgenden englischen Woche gleich drei Hochkaräter in den Weg.Die Partie in Duisburg kann daher richtungsweisend für die gesamte restliche Spielzeit werden.

„Der MSV wird eine der Mannschaften sein, die bis zum Schluss ein Konkurrent in Sachen Klassenerhalt für uns sein werden. Daher muss am Sonntag mindestens ein Punkt mit nach Sand genommen werden“, gibt sich der sportlicheLeiter Sascha Reiß eherbescheiden.Er will damit auch ein wenigden Druck von der Mannschaft nehmen, die sich der Lage allerdings bewusst ist. „Wir haben nach wie vor vollesVertrauen in dieseMannschaftund sind froh, dass unsere Trainerin zurück ist und nun zu einhundert Prozent für das Team da sein wird“, sagen Jungmann und Reiß unisono. Nora Häuptle weilte die zurückliegenden zehn Tage bei der schweizerischen U19-Nationalmannschaft, was bei Vertragsunterschrift so vereinbartwar. Nun allerdings wird sich die Eidgenossinvoll auf den SC Sand konzentrieren, was auch notwendig sein wird. Die beiden Co-Trainer Sascha Reiß und Rainer Hannighaben die Mannschaft durch die Länderspielpause gebracht, in der auch sechs Spielerinnen des SC Sand für ihre jeweilige Nation am Ball waren.

Personell sieht die Lage für das Duisburg-Spiel wie folgt aus: Marina Georgieva ist wieder fit, Neuzugang Patricia George verletzte sich allerdings beiihrem Debüt im Heimspiel gegen Freiburg und wird definitiv ausfallen, Danielle Tolmais ist angeschlagen, was Häuptle die Alternativenin der bisher eher harmlosen Offensive ausgehenlässt. Denn klar ist, dass in Duisburg das erste Saisontor erzieltwerden sollte, ansonsten wird es schwer, mit den ersten Zählern, die in Sand so dringend benötigt werden.

 

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