Vorschau: SC Hofstetten – FC Singen

Der Hofstetter Nils Kaspar im roten Dress ist auf einem guten Weg sich an die rauhe Luft der Fußball-Verbandsliga zu gewöhnen und wird im Sturmzentrum gebraucht.

Im letzten Spiel des Jahres empfängt der Sportclub Hofstetten in der Fußball-Verbandsliga den starken Neuling FC Singen. Wenn es die Platzverhältnisse zulassen wird am Sonntag um 14:30 Uhr im Hofstetter Waldsee-Stadion gespielt.

Noch gut in Erinnerung ist der Saisonauftakt des SC Hofstetten mit der 1:2-Heimniederlage gegen den SV 08 Kuppenheim und dem 3:5 beim Mit-Aufsteiger FC Singen. Es war vor allem in Halbzeit zwei ein Spiel auf Augenhöhe, doch die Elf von Martin Leukel ließ sich in der ersten halben Stunde überrumpeln. Andre Kohli in der 9. Minute per Foulelfmeter, und das 2:0 (28.) durch den pfeilschnellen Abbas Karaki ließen Schlimmes befürchten. Doch die Kinzigtäler fanden zurück ins Spiel und drohten das Spiel beim Stand von 3:2 für die Gastgeber zu kippen. Erst durch den Doppelschlag von Karaki wurde das Spiel entschieden, Torjäger Sven Körner besorgte den Rest. Das erfreuliche in Singen war, dass Hofstetten nie aufgab und eine tolle Moral zeigte. SC-Trainer Martin Leukel resümierte nach dem Spiel: „Es ist eigentlich schade. Immer wenn wir dran waren, haben wir das Gegentor bekommen“.

Gegen die Gäste rechnen sich nun Sportclub-Coach Martin Leukel und seine Mannschaft etwas aus. „Es wäre schön, wenn wir uns endlich belohnen könnten“, macht sich das Team Mut. „Wir werden auf jeden Fall nochmals alles raushauen“, beschreibt SC-Vorstand Edgar Mäntele die immer noch gute Stimmung der Mannschaft.

Der FC Singen spielt ganz unterschiedlich in der Liga. Mal richtig stark mit guten Pressing und schönem Angriffsspiel, aber auch mal weniger brillant.

So verlor man auf eigenem Platz mit 1:3 gegen den FC Denzlingen das letzte Vorrundenspiel, dafür revanchierte sich der FCS am letzten Spieltag gegen den FC Auggen mit 3:2 für die mit 1:2 erlittene Saison-Auftaktniederlage. Singen hat sieben Siege und elf Niederlagen aufzuweisen, kein Unentschieden, und mit 21 Punkten stehen die Hohentwieler auf dem 13. Tabellenplatz, der sich als erster Nichtabstiegsplatz entpuppen könnte, wenn man von fünf Absteigern ausgehen darf.

„Es wird sicherlich wieder ein interessantes Spiel“, ist SC-Spielausschussvorsitzender Michael Brosamer überzeugt und will damit zum Ausdruck bringen, dass sein Sportclub nicht ohne Chancen ist. Es ist das Duell der Aufsteiger.

Die Elf von Trainer Vice Barjasic hat eine sehr robuste und vor allem kampfstarke Mannschaft. Da muss der Sportclub ordentlich dagegen halten. Singen hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verstärkt, verfügt aber über einen Kader von 20 Spielern. Kapitän Sven Körner, Torwart Mathias Wind sowie Andre Kohli und Abbas Karaki bilden das Gerippe der Mannschaft. Läuft es bei ihnen, läuft es auch im Team. Doch der Sportclub ist heimstark und wird versuchen die zentralen Gästeführungsspieler auszuschalten. Wer am Sonntag auf dem Platz steht, ist noch offen. Martin Leukel muss wie immer improvisieren, denn der halbe Kader ist verletzt.

 

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