Vorschau: SC Hofstetten – SpVgg Ottenau

Vier Spieltage vor Saisonende steht der Sportclub Hofstetten auf Rang zwei der Fußball-Landesliga. Nun kommt mit dem Aufsteiger Spvgg. Ottenau der nächste schwere Gegner ins Hofstetter Waldsee-Stadion, wo das Spiel am Samstag um 17:00 Uhr angepfiffen wird.

Irgendwie ist der Wurm drin, wenn Hofstetten auf Platz eins der Liga steht. Gegen den SV Freistett gab es vor zwei Wochen nur ein 1:1 und am letzten Spieltag in Sinzheim eine 1:4 Niederlage. Nur ein Punkt aus zwei Begegnungen sind zu wenig, um den Platz an der Sonne zu behaupten. Den hat jetzt erst mal wieder der TuS Durbach inne, der am Freitag um 19:00 Uhr in Schutterwald kickt. Auch eine interessante Paarung. Doch der Sportclub muss – will er weiter vorne mitspielen – alles abrufen um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Gegen die Spvgg. Ottenau soll wieder ein Dreier her, egal wie. In der Vorrunde musste der Sportclub Hofstetten beim Aufsteiger Spvgg. Ottenau eine bittere 0:2-Niederlage hinnehmen. SC-Trainer Martin Leukel ärgerte sich nicht nur, dass sein Team ausgerechnet bei der schwächsten Heimmannschaft nach dem FC Phönix Durmersheim verloren hatte, sondern auch wie die Niederlage zustande kam. Ottenau gelang durch den ersten Standard – Freistoß – die Führung zum 1:0, und in Durchgang zwei – als der Ausgleichstreffer mehrfach in der Luft lag – mit dem allerersten Schuss auf das Hofstetter Tor das 2:0. Damals fehlten Nico Obert und Sebastian Bauer. Beide  Spieler sind aber wieder an Bord, was Sicherheit geben sollte. Noch ist Hofstetten auf eigenem Terrain ungeschlagen. Doch gegen den SV Freistett – ebenfalls Aufsteiger – geriet der Nimbus in Gefahr. Martin Leukel muss mit seinem Team jetzt die Kurve kriegen, und was könnte besser helfen als ein überzeugender Sieg.

Schaut man in die Tabelle, so sollten eigentlich Hofstetten und Durbach die Meisterschaft unter sich ausmachen. Doch gerade Teams wie der Rastatter SC, der TuS Oppenau und auch die Spvgg. Ottenau – allesamt noch Gegner des Sportclub Hofstetten – hatte man schon abgeschrieben, weshalb die Liga dem Team von Martin Leukel das vermeintlich leichtere Restprogramm hat aufschwätzen wollen. Doch der Blick auf den letzten Spieltag macht deutlich, dass gerade diese drei Vereine gewannen, was man nicht – die Spvgg. Ottenau gegen den Letzten FC Phönix 06 Durmersheim ausgenommen – nicht erwarten konnte. Der Aufstand der „Kleinen“ wurde damit eingeläutet, was die Sache nicht leichter macht. Gegen den SV Sinzheim lief beim Sportclub so gut wie nichts zusammen. Die Gründe auszumachen fällt schwer, denn solche Spiele gibt es immer wieder mal. Jetzt muss aber gegen Ottenau wieder alles mobilisiert werden, der Kampf über den Laufweg, der Gewinn der zweiten Bälle und der Mut in den gegnerischen Strafraum einzudringen. Hinten hat der SC mit Daniel Lupfer – derzeit einer der besten Keeper der Fußball-Landesliga – den nötigen Rückhalt. In der Defensive mit den Youngsters Timo Kinast und Timo Singler, sowie vorne mit Jannik Schwörer ehrgeizige junge Spieler, die sich zerreißen um zu gewinnen. Kapitän Nico Obert, der in Sinzheim verletzt ausgewechselt werden musste, will es auch wieder probieren, um seine Mannschaft zu führen. Leider verletzte sich auch Mathias Weinzierle in Sinzheim und steht vermutlich nicht zur Verfügung. Dafür trainierte der talentierte „Linksfuß“ Jonas Krämer mit Sonderschichten und steht auf Abruf bereit.

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